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Kamerakran im Eigenbau

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Elektronik und Steuerung
Hier war Hilfe durch meinen Schwager Jörg erforderlich. Die Lötarbeiten hat er durchgeführt (übrigens auch sämtliche Schweissarbeiten!).
Grundlage war ein einfaches Fernsteuerung-Set von CONRAD (ca. 40 Euro). Hiervon verwendeten wir lediglich die Platine.
Für die Platine bauten wir einen einfachen Holzkasten, der später genau zwischen die Stangen des Führungsarms passen sollte. Das folgenden Foto zeigt schon die fertige "Strombox" mit zwei Anschlüssen für Plus und Minus, sowie ein 9-Pin SUB-D Stecker aus dem PC-Umfeld, der die Fernsteuersignale vom Joystick an die Fernsteuerung weiter gibt.
Die vorhandenen drei Steuerkabel des zerlegten Fernsteuerungssets werden abgelötet und an die an der Box befestigten D-SUB-Steckverbindung angelötet. - Hier gilt es ein wenig zu testen und zu messen, damit die Steuerung für die Motoren (1x horizontale Bewegung rechts/links und 1x vertikale Bewegung für das Swing, auf dem die Kamera befestigt sein wird.)
Für ein paar Cent haben wir einen Mini-Joystick erworben, mit dem das D-SUB-Kabel verbunden wird. Dieser wird später am Lenker für den Kran befestigt.
Auf dem unteren Bild auch schon zu sehen, der 12-VOLT-Akkublock, der die Motoren versorgen wir. Hier führen zwei Kabel Strom zur Platine und zwei weitere Strom zu den am Gehäuse befestigten Chinch-Steckern.
Die Strombox wird beim fertigen Kamerakran letztendlich ca. 50 cm vom Joystick am Lenkelement entfernt sein. Also das Kabel vielleicht nicht so lang wählen, wie wir das getan haben (baumelt dann nur im Weg rum!)
Am integrierten Fahrradlenker haben wir eine Plexiglasplatte befestigt, in die der Joystick "eingelassen" wird.
Das Plexiglas aus dem Baumarkt haben wir als Reststück bekommen und entsprechend dem Lenker zurechtgeschnitten.
Als Verkleidung dient eine leere Filmdose aus dem Fotobereich (gibt's im Fotohandel - nix digital!)

Könnte natürlich auch wieder eine Medikamentendose oder ähnliches sein.
Der Abstand des Joystick vom Griff sollte genau angepasst sein, damit ihr ein ihn in jede Richtung leicht bewegen könnt.
Jetzt gilt es alles zusammenzubauen und zu sehen, wo es noch "hackt" - Spannseile befestigen, Gewichte montieren ...

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