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Kamerakran im Eigenbau

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Der Head
Der Kopf ist das Herzstück des Krans. Unser Head soll horizontale und vertikale Bewegungen ferngesteuert ausführen können. In einer harmonischen Geschwindigkeit. - Wir haben uns für zwei Motoren von CONRAD entschieden (ca. 25 Euro pro Stück). Genauere Bezeichnung hier. Die Geschwindigkeit wir aber letztendlich durch die Übersetzung der verwendeten Zahnräder entschieden.
Der Head wurde aus ALU gefertigt. ALU-Stangen 40*20mm (2 Meter ca. 14 Euro). Handelsübliche Winkel verbinden die Elemente. Für den Swing hatten wir zufällig eine passenden Monitorhalterung zur Verfügung, die wir mit zwei ALU-Winkeln entsprechend dem Abstand zwischen den seitlichen Stangen montierten. Zum absetzen des Heads auf dem Boden haben wir zwei runde Korkfüsse angeschraubt. Das ALU-Zahnrad mit xx Zähnen wird am oberen Teil des Head fixiert.. Die Lagerung des Swing sind zwei 10mm Kugellager mit Flansch. CONRAD ca. 5 Euro)
Auf dem Zahnrad dient eine beschichtete CD als glatte Führung für die Minirollen. Das darüberliegende Rohr mit Deckel versteckt später das Kabel für die Fernsteuerung und ist günstig im Baumarkt zu erwerben.
Zwei Getriebemotoren (Conrad je ca. 25 Euro) benötigen wir für die vertikale und horizontalen Bewegungen des Head. Ein Motor bewegt den "Swing" der andere den gesamten Head. Hierfür werden die ALU-Stangen mit einem entsprechendem Führungsloch versehen.
Zusammenmontiert sieht das ganze dann so aus. Entsprechend der Zahnriemen wird der Abstand zwischen Getriebemotor und kugelgelagerter Führungsstange gewählt. Nicht zu stramm - aber auch nicht zu locker. Am besten lässt man hier ein wenig Spiel bei der Befestigung des Motors. So kann später nachjustiert werden.
Was wir hier bereits von oben sehen: die Führungsstange in der Mitte des Fallrohres. Dieser gilt besondere Beachtung, da durch sie später Kabel für Motor 1 (Swing) und Videosignal geführt werden sollen. Hierfür besorgt man sich am besten eine solche Gewindestange. (wir haben einen Metallstab von einem Maschendrahtzaun verwendet und das Gewinde selbst geschnitten.
Die folgenden zwei Bilder zeigen, wie Kabel durch die Gewindestange geführt werden.
Wie auf dem oberen Bild gut zu sehen, haben wir die Motoren in kleinen Röhren "versteckt" (Medikamentendosen Apotheke - da passt dann auch gleich der Deckel)
Ein kurzer Blick zurück - warum haben wir ein Fallrohr für den Head benutzt? - Ganz einfach: darin wird die Elektonik für die Steuerung untergebracht. Zwei elektronische Fahrtregler, ein Empfängerteil für die Fernsteuerung und die Kabel für die Stromversorgung der Motoren.
Die beiden ALU-Vierkantstücke in der Bildmitte sind mit der horizontalen Headstange verbunden - sie dient als Abstandhalter und Befestigung für den Boom - sprich: bei jeder Auf- und Abwärtsbewegung bleibt der Head vertikal immer in der gleichen Position. - Das nächste Bild zeigt schon die Befestigung mit einer Drahtseilverbindung.
Oben noch ein Foto, welches zeigt, wie der Head mit dem Arm verbunden wird. Wieder dient eine Shimano-Radnabe als Gelenk. der U-Winkel aus Eisen wurde entsprechend gebogen und zurecht geschnitten.An der Radnabe wird das Head-Ende befestigt. - Das Stahlrundrohr wird in das letzte Element des Arms gesteckt und fixiert.
Der Swing bekommt von unten eine Zoll-Schraube zum fixieren des Camcorders - hier auch zu sehen, die bereits beschriebenen Korkfüsse.
Auf der nächsten Seite gehen wir ein weinig auf die Elektronik ein - nicht bis ins kleinste Detail - eher grob umrissen. - Der Kamerakran nimmt Formen an.

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